China

ALLGEMEINE INFOS ÜBER CHINA

  • Die Population beträgt +1.3 Milliarden
  • Das erste Papiergeld gab es bereits etwa 1000 n.C. 1402 wurde es wieder abgeschafft, denn die Kaiser druckten Geld ohne Ende
  • Es gibt nach „unserer“ Rechnung fünf Zeitzonen in China, die sich alle nach Peking Zeit richten
  • Tischtennis stammt zwar aus Japan, ist aber der beliebteste Sport der Chinesen. 60 Millionen spielen aktiv, die letzten 22 Olympiasieger waren Chinesen
  • Mehr Menschen in christlichen Kirchen als in ganz Europa
  • Im Nordwesten schwankt die Temperatur von 49 Grad im Sommer bis -29 Grad im Winter
  • Chinesen kopieren nicht nur alles, sie sind weltbewegende Erfinder: Papier, Magnet, Kompass, Druck, Porzellan, Schwarzpulver fürs Feuerwerk und ganz viel mehr.
  • Gut (zuhause) zu lesen: Jung Chang: „Mao“ und „Wilde Schwäne“ Diese Bücher werden bei der Einreise nach China konfisziert
  • Die Hafenstadt Quindao war zu Kaiser Wilhelms Zeit eine deutsche Kolonie. Noch heute stehen Fachwerkhäuser, es gibt Sauerkraut und Oktoberfest. Das Tsingtao-Bier wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut und hat den größten Absatz der Welt. In Shanghai gibt es Paulaner, an der großen Mauer Kölsch.
  • Im 2ten WK haben etwa 20.000 deutsche Juden im visafreien Shanghai überlebt. Die Ausreisevisa stellten der chinesische Generalkonsul Ho Feng Shan in Wien und der japanische Diplomat Sughihara Chiune in Litauen aus.
  • Auf chinesischen Strassenschildern stehen immer die Himmelsrichtungen der Strasse und des Veedels. Daher kann man sich – entgegen der allgemeinen Meinung – in China einfach orientieren. Nord= Bei ( wie Beijing) Süd= Nan ( wie Nanjing), West= Xi ( wie Xian), Ost=Dong ( wie „Insel“ auf vietnamesisch)
  • Jangtze („Langer Fluß“), mit 6300 km der längste Fluß Asiens

Welches Sternzeichen sind Sie im chinesischen Horoskop?

Ratte 1900 1912 1924 1936 1948 1960 1972 1984 1996 2008 2020
Büffel 1901 1913 1925 1937 1949 1961 1973 1985 1997 2009 2021
Tiger 1902 1914 1926 1938 1950 1962 1974 1986 1998 2010 2022
Hase 1903 1915 1927 1939 1951 1963 1975 1987 1999 2011 2023
Drache 1904 1916 1928 1940 1952 1964 1976 1988 2000 2012 2024

Schlange 1905 1917 1929 1941 1953 1965 1977 1989 2001 2013 2025
Pferd 1906 1918 1930 1942 1954 1966 1978 1990 2002 2014 2026
Ziege 1907 1919 1931 1943 1955 1967 1979 1991 2003 2015 2027
Affe 1908 1920 1932 1944 1956 1968 1980 1992 2004 2016 2028
Hahn 1909 1921 1933 1945 1957 1969 1981 1993 2005 2017 2029
Hund 1910 1922 1934 1946 1958 1970 1982 1994 2006 2018 2030
Schwein 1911 1923 1935 1947 1959 1971 1983 1995 2007 2019 2031

Kölns Chinatown

1592 wurde Adam Schall von Bell, wahrscheinlich in Köln geboren. Der rheinische Adelsjunge wurde zur Zeit der Kölner Pest in Rom am Jesuitenorden angenommen und von dort nach China geschickt. Sein bewegtes Leben führte ihn an den kaiserlichen Hof in Peking, wo er den chinesischen Kalender korrigierte, Mandarin wurde, im Gefängnis landete. mehr…

Im chinesischen Kaiserreich eignete sich Kaiser Wilhelm der Zweite die östliche Hafenstadt Quindao an. Weiter ging die Besetzung Chinas durch die militarisierten Kolonialmächte in Richtung Peking. Am 17. Juni 1900 wurde das „Taku-Fort“ angegriffen, unter Mithilfe des deutschen Kanonenboots „Iltis“ unter Leitung des Kapitäns Wilhelm Lans. Ein blutiger Kolonialkrieg begann und endete mit der Niederschlagung der Boxerbewegung. In Köln Ehrenfeld erinnern Takustrasse, Jltisstrasse und Lansstrasse an die unrühmliche deutsche Kolonialgeschichte.

Doch weit darüber hinaus hat chinesische Kultur, haben chinesische Menschen ihre Spuren in Köln hinterlassen. Ein kleines Chinatown vor dem Dom, zahlreiche gastronomische Betriebe, Massagen und Tai Chi sind allgegenwärtig. Die Universität wird von vielen Chinesen genutzt und die meisten davon, gehen nach dem Studium nicht mehr zurück.

Die chinesische Kultur hat sich in Asien weit verbreitet und vermischt. Viele unserer alteingesessenen „China-Basare“ in Köln sind eigentlich chinesisch-stämmige Laoten, chinesisch-stämmige Indonesier, chinesisch-stämmige Vietnamesen usw. Dazu kommt, dass China ein Vielvölkerstaat ist. Jemand aus dem Osten kann jemand aus dem Westen nicht verstehen, mag andere Ansichten über z.B. Religion, Ernährung, Mann und Frauenrolle haben. Der Gruppe der Chinesen ist keine homogene Gruppe.

Kölns Chinatown

Eine Idee, so naheliegend wie genial“,

– DIE ZEIT –

Touren in Kölns Chinatown

„Kölns Chinatown“ mit Thomas Bönig

Die chinesische Diaspora hat sich auf der ganzen Welt verteilt, mit Handelsverbindungen ein enges Netzwerk gestrickt und die Geschichte der Welt auch kulturell erheblich mitgestaltet. Schon früh entwickelten sich enge Verbindungen zwischen Köln und dem Reich der Mitte: der Kölner Adam von Schall war der erste ausländische Mandarin. Heute ist Peking Partnerstadt von Köln, jährlich werden die Beziehungen wie mit keiner anderen Nation mit Festen, Messen und Darbietungen zelebriert. Davon unbeeindruckt verkauft man im Modern Tibet Shop weiter Mandalas und Gebetsfahnen. Diese Tour wird nur auf Nachfrage angeboten.

Ethnofood: Kulinarische Weltreise Eigelstein mit Thomas Bönig

Auf der Rückseite des Hauptbahnhofs geht es – wie überall auf der Welt – etwas ruppiger zu. Der Eigenstein, das frühere „Chicago am Rhein“ tritt zwar immer sauberer und glatter auf, aber es ist und bleibt ein quirliges, multikulturelles Veedel, voller Charm und vieler Facetten. Hier trifft türkische Einwandererkultur auf türkische Trends, chinesische handgerollte Nudeln auf argentinische Tapas und nigerianischer Yams auf Guiness.

Ethnofood: Kulinarische Weltreise Innenstadt mit Chea-len Chhay

Die Esskultur ist in vielen Ländern der Welt wesentlicher Bestandteil des Alltagslebens. Das soziale Leben findet rund ums Essen statt. Was könnte es daher besseres geben, als eine „kulinarische Weltreise“ um andere Sitten und Bräuche kennen zu lernen? Erforschen Sie die vielfältige Welt der exotischen Küchen in mindestens drei Gängen – Sie bringen lediglich Appetit und Experimentierfreude mit.

„Weltreise durch die eigene Stadt“ Stadtführung mit Thomas Bönig

Bei einer Führung durch die Zuwanderermilieus gehen Kölner auf Weltreise. Auf dem Weg liegen Musik und Kunst, Vereine und Institutionen, die besten Geheimtipps von allen Kontinenten.
„Die Idee ist so naheliegend wie genial. In einer Stadt, in der rund 170 Nationen leben und fast jeder Dritte ausländische Wurzeln hat, veranstaltet Bönig Expeditionen in Migrantenmilieus.“ DIE ZEIT

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