Bangladesch

ALLGEMEINE INFOS ÜBER BANGLADESCH

    • Nach der Kolonialzeit wurde das Land als „Ost-Pakistan“ Islamabad unterstellt und weiter ausgebeutet.
    • 1971 erreichte der Unabhängigkeitskrieg sein Ende.
    • Die indischen West-Bengalen verbindet mit den Bangaldeschis Sprache und Kultur. Doch sind die West-Bengalen überwiegend hinduistisch, Bangladesch zum größten Teil muslimisch.
    • Bangladesch ist vielmehr ein Flussdelta als ein Land. Ganges und Brahmaputra sind die größten von unzähligen Flüssen.
    • Zur Regenzeit werden die Staudämme in Indien geöffnet und Bangladesch steht unter Wasser.
    • Chittagong, von der Heinz Helfgen („Ich radle um die Welt, 1954) noch begeistert berichtete ist heute wenig mehr als der Schiffsschrottplatz der Welt.
  • Bei 90% Luftfeuchtigkeit schimmelt alles, das nicht in Bangladesch hergestellt wurde.
  • Die Bauls sind herumwandernde Musiker mit einem einzigartigen, über Generationen weitergegebenen Gut.
  • An der abgelegenen burmesischen Grenze leben buddhistische und animistische Minderheiten
  • Nirgendwo ist die Almosenkultur größer als in dem ökonomisch ärmsten Land der Welt
  • Der bengalische Dichter und Philosoph Rabindranath Tagore war der erste asiatische Nobelpreisträger.
  • In Sundarbarns, dem größten Küsten-Mangrovenwald der Welt lebt der größte Tiger: Royal Bengal Tiger.

Bangladesch in Köln

In Köln gibt es eine lebendige Gemeinschaft von Bangladeschis. Sie wird von einigen zusammengehalten, die seit etwa 20 Jahren in Deutschland/Köln leben. Sie haben zwei benachbarte Gartengrundstücke und pflegen dort entspannt das bengalische Dasein in Köln. Babu war der Erste, dem ich begegnete. Er führte damals das indische Restaurant Kaschmir in der Lindenstrasse. Heute treffen wir uns -klar: Bangladesch – auf einen Tee um die Ecke von seinem Zuhause am Barbarossaplatz. Als junger Mann war er zusammen mit Til Schweiger Türsteher in einem Club auf den Ringen, später Geschäftsführer im Cafe Central und im Kaschmir. Aber als seine Frau das dritte Mädchen, einen Nachzügler auf die Welt brachte, wollte Sie, dass Babu tagsüber, geregelt, arbeiten geht. Babu ging zum persisch geführten und vorbildlich multikulturell besetzten REWE Rahmati am Zülpicher Platz. Er hatte sich ausreichend in Deutschland akklimatisiert und ihm war schon lange klar, dass hier im deutschen Alltag eine andere Zeitrechnung, eine andere Verbindlichkeit zählte als in seiner Heimat, wo Verabredungen auf Grund von Flussfähren, Verkehrsstaus und politischen Streiks stets in einem großen Maß flexibel gehalten werden. Geld ist absolut Verhandlungssache. Hier aber zählt die Stechuhr und Babu eticketiert die Produkte, deren Preis auf den Cent genau festgelegt sind und sitzt an der Kasse.

Alem betreibt das älteste indische Restaurant in Köln seit 1979 an der selben Stelle am Neumarkt. Dort führen wir unsere indischen Kochkurse durch. Kursleiterin Vidya lässt sich nicht von Alem irritieren, wenn er während des vegetarischen Kurses schnell ein paar Hühner im Tandoori-Grill gart.


Alem Khan aus Dhaka/Shawrapora betreibt das älteste indische Restaurant Kölns.

In der Reportage „Kalkutta am Rhein“ besucht der WDR mit Kulturklüngel die bengalischen Gärten und erleben eine Party mit Bollywood, der ehemaligen Miss-Bangladesch, bengalische Karaoke und vieles mehr. Bei „Bollywood in der Großstadt“ sind wir mit den Köchen der Kölner Flüchtlingsheime auf Kochkurs im Taj Mahal und RTL ist mit dabei. Zu den Filmen.

Deutsche, ungarische und bengalische Ärzte betreiben in Mönchengladbach den Verein FOR-Bangladesch e.V.

SCI ist eine nachhaltige Friedensorganisation, die Freiwillige an soziale Projekte in Bangladesch vermittelt.

Vidya Banakar

„Vielleicht ist Bönig nur etwas reisemüde und ein geschickter Vermarkter der eigenen Idee. Aber er vertritt glaubhaft die Meinung,
man könne sich durch die Reise zu fremden Kulturen in der eigenen Stadt längere Reisen sparen.“
– Portal Mülheimer Freiheit –

Touren in Köln

Das indische Köln mit Vidya Banakar

Bei der interkulturellen Wanderung erfahren wir mehr über die Menschen, deren vielseitigen Religionen und Gebräuche, die Lieferzeiten der frischen Mangos, das Neueste aus Bollywood, den Gebrauch von Curry, Turban und Sari. Die aus dem südindischen Bundesstaat Karnataka stammende Vidya Banakar führt uns durch die Läden und Institutionen indischen Lebens in Köln. Die südindische Reiseleiterin kennt die Persönlichkeiten, gibt gerne Hilfestellungen bei Kochkunst und Sprachproblemen und scheut sich nicht, musikalische Beiträge an der Tampura zu begleiten. Ein Konzert der indische Musikakademie Anubhab rundet die kleine Indienreise ab.

Ethnofood: Indischer Kochkurs mit Vidya Banakar in Köln und Bonn

Sie sind längst Stammgast im indischen Restaurant ihres Vertrauens und wollen nicht länger nur passiv die exotischen Speisen genießen? Pakora mit Gruß aus der Küche, Chole, Jeera Reis, Dhal und weitere proteinhaltige raffinierte Gerichte zaubern wir auf den Tisch. Dabei zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Ihnen die leckersten indischen Gerichte auch in den eigenen vier Wänden gelingen. Am Ende wird das mehrgängige Mahl gemeinsam genossen.

Ethnofood:Kulinarische Weltreise deluxe mit Thomas Bönig

Die Esskultur ist in vielen Ländern der Welt wesentlicher Bestandteil des Alltagslebens. Das soziale Leben findet rund ums Essen statt. Was könnte es daher besseres geben, als eine „kulinarische Weltreise“ um andere Sitten und Bräuche kennen zu lernen? Erforschen Sie die vielfältige Welt der exotischen Küchen in mindestens drei Gängen – Sie bringen lediglich Appetit und Experimentierfreude mit. Auf dieser Route vom Neumarkt in die Altstadt testen wir vietnamesische Klosterküche und aphrodisierende Nüsse aus Ghana, wir grillen und backen am Tandoori-Ofen selbst, und lernen bei einer Degustation erstaunliches über die Wirkung von mexikanischen Mezkal direkt aus dem Fass.

Auch bei Spezial-Touren kommen wir nach Indien: Radtour Interreligiös, Radtour Weltreise, Radtour Indien ( auf Anfrage). Bei der Weltreise in Köln und Bonn kommen wir natürlich zu den indischen Ecken und Viertel. Die akustischen Reiseleiter der Musikalische Weltreise sind Deepy und Genny, die indischen Dhol-Trommler.

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