Zen­tral­ame­ri­ka

ALLGEMEINE INFOS ÜBER ZENTRALAMERIKA

    • Costa Rica hat sein 1949 keine feste Armee.
    • Der bekannte Panama Kanal berechnet den Preis für die Durchfahrt per Gewicht. Der amerikanische Abenteurer  Richard Halliburton bezahlte den bisher niedrigsten Preis, nämlich 36 Cent – als er den Kanal durchschwamm.
    • Mexiko City wurde nicht nur auf den Ruinen der alten Aztekenstadt Tenochtitlán erbaut, sondern auch auf einem See. Da das Grundwasser von den Bewohnern der Stadt nach und nach verbraucht wird, sinkt die Stadt jedes Jahr um rund 15 Zentimeter.
    • Die Grenze zwischen Mexiko und den USA ist mit 3.144 Kilometern die zweitlängste Grenze der Welt. Nur die Grenze zwischen den USA und Kanada ist noch länger.
    • Costa Rica hat die höchste Handydichte der Welt, es kommen 135 Handys auf 100 Personen!
    • Wer im Urlaub eine Portion Spiritualität sucht, landet meist schnell irgendwo in Asien. Aber auch Lateinamerika hat, trotz massiver christlicher Missionierung, einiges an altbewährten Kulten zu bieten: Im Norden von Mexiko gehen Nachfahren der Azteken und der Native American in die Wüste um Mezkalin rituell zu konsumieren. Im Amazonas ist Ayahuasca „geistiges Eigentum“ indigener Völker, Haiti ist die lateinamerikanische Wiege des Vodou. Auch Candomblé kam mit den Sklaven aus Westafrika in den Kontingent.

Kuba

La Galana, das Alt Havanna von Ehrenfeld

Kubanisches Zigarrencafe und Manufaktur

Pure Weiblichkeit versteckt in einem Symbol der Männerwelt. So würde die stolze Zigarrenherstellerin und Gründerin Annette Meisl ihre einzigartigen Zigarren beschreiben.

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Wo sie vor einem Jahrzehnt noch als Europa-Agentin die kubanischen Musikgrößen verbuchte, ist heute ein Stück Kuba in Köln gewachsen. Die Schreibtische durften zugunsten der Werkbank weichen, an dem die Damen von La Galana die besten Zigarren rollen. „La Galana“ vielleicht am ehesten übersetzt als das weibliche Gegenstück vom Gentleman, die Dame die weiß, das Leben zu geniessen. Hinter dem Namen verbirgt sich aber noch mehr: Ein nostalgisches Ladenlokal und ein kleines Café, eingerichtet im Stile Alt-Havannas. Wer möchte kann also seine erworbene Zigarre aus dem Laden gleich hinten im „Café del Tabaco“ rauchen und sich vom kubanischen Flair treiben lassen. Das Frauenteam von La Galana steht auch für Zigarrenseminare, Degustationen und Veranstaltungen für kleine geschlossene Gruppen, wie z.B. Geburtstagsfeiern, Junggesellenabschiede oder Betriebsausflüge zur Verfügung. Annette Meisl wird nicht nur von ihrer Zigarrenleidenschaft getrieben, sondern auch von ihren Fähigkeiten als Künstlerin. Sie gründete die Künstleragentur „La GALA“ und gibt als Sängerin des öfteren Konzerte. Ihr Buch: „Fünf Männer für mich – ein SEXperiment“.erzählt auch von ihrer Zeit in Kuba. Manchmal liest sie hier im Cafe und vor allem die Frauen folgen sehnsuchtsvoll ihren Lippen die getränkt sind von einem süßen kubanischen Rum.

„Havanna liegt in der Venloer Straße 213, mitten in Köln-Ehrenfeld. Karibische Musik tönt aus den Lautsprechern, die Gäste lassen sich auf schwere Ledermöbel fallen. „Möchte jemand einen neun Jahre alten Rum probieren?“, fragt Reiseleiter Thomas Bönig. Viele Hände gehen hoch. Herzlich willkommen im „La Galana“, einer Zigarrenmanufaktur mit angeschlossenem Ladenlokal. Ein Bildnis von Che Guevara hängt an der Wand, ein altes Klavier steht in der Ecke. Draußen Köln, drinnen Kuba. „Wirklich eine andere Welt“, staunt ein Gast und nippt an seinem Rum.

Im Nebenzimmer zeigt Yanegsi Garcia aus Venezuela unter dem Applaus der anderen Reisenden, wie man echte kubanische Zigarren rollt. Die Profis rollen etwa 150 bis 200 Zigarren am Tag, sagt sie. Ob es auch Bio-Zigarren gebe, will eine besonders interessierte Besucherin wissen. „Zigarren sind doch immer Bio“, antwortet Garcia. Gelächter, Verabschiedung, dann geht es wieder raus auf die Straße. “

Der SPIEGEL schrieb am 02.11.2010 über unsere Weltreise durch Köln. ganzen Bericht lesen?

Mexiko

Pasos Mágicos (Tensegrity)

Mexikanisches schamanisches Yoga im Atelier der alten Ölfabrik
Bei unserer Kulturwanderung Colonia Latina treffen wir Jaime in der Alten Ölfabrik. Dort arbeiten Künstler an ihren verschiedenen Projekten. Jaime ist in erster Linie Silberschmied und fertigt Schmuck, vor allem Ringe mit mexikanischem Silber, wenn es sich ermöglichen lässt. Die Schmiedekunst hat in seiner Heimat eine alte und tragische Tradition. Am Wochenende trifft man ihn auf den Kölner Flohmärkten und wahrscheinlich im nächsten Jahr wieder auf dem Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum. Jaime malt, gibt Malkurse im Allerweltshaus und hat dort außerdem nach Tradition der Murales die Außenwände gestaltet. Jaime Rodriguez bietet im Hof der Ehrenfelder Ölfabrik einem befreundeten Studio, aber auch in den Parks, den Energiezentren von Köln Kurse für schamanische mexikanische Chi-Arbeit an.

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Die Pasos Mágicos des Tensegrity sind modernisierte Formen von Körperbewegungen und -positionen, die als verborgenes Menschheitserbe bezeichnet werden, und die vor Jahrtausenden von Sehern des alten Mexiko entdeckt wurden, während sie sich in Zuständen gesteigerter Bewusstheit, in Trance, befanden. Durch das Praktizieren eben dieser Bewegungen und Körperhaltungen erlebten diese Seher außerordentliche Vitalität, physisches Können, Bewusstheit, Konzentration, Zweckbestimmtheit und ein allgemeines Wohlbefinden von Körper, Verstand, Emotionen und Geist…
Der Begriff „Tensegrity“ ist ein Kunstwort aus den zwei englischen Begriffen „Tension“ und „Integrity“. Auf Deutsch kann man sie am ehesten als „Spannung“ und „Integrität“ übersetzen.

Kim Morales führt die Colonia Latina, die interkulturelle Wanderung zur Kultur Lateinamerikas in Köln.

Als Kind in Mexiko City lief Kim auf dem Weg zur Schule immer durch Frida Kahlos Haus, welches ein Museum geworden war. Frida steht für die Selbstermächtigung einer verletzten Frau und ist Symbol und Identitätsfigur der weltweiten Frauenbewegung geworden. Sie war auch Kims erste große Heldin. Stationen ihrer Musikausbildung waren unter anderem ENM in Méxiko City, das Chicago Dance Theater, ENA (Escuela Nacional de Art) in Havanna und die Musikhochschule Köln. Sie lebte natürlich im Kwartier Latäng und das Theater im Hof war ihre studentische Experimentierstube, in der sie mit Kollegen Tanzchoreografien entwickelte, die Kostüme und die Kulisse bastelten, beispielsweise für das Frida Kahlo Tanztheaterstück.

Sie unterrichtet und zeigt Tango Argentino, Flamenco, Steptanz, Mexikanische Folklore, gibt Zumbakurse und persönliche Fitnesstrainings, brachte 2012 den Latino-Sommerhit „Eo“ auf dem Musikmarkt und tourt seit 2013 mit der ersten Live Sambaband im Rheinland. Außerdem ist sie glückliche zweifache Mutter und lebt heute im Speckgürtel von Köln. Dort in Kürten organisiert sie jetzt Zumba und Beach Parties, in Köln führt sie monatlich Kulturklüngels lateinamerikanische Stadtführung. Kim kennt die Hot Spots und deren Akteure, wie beispielsweise das Kwartier Latäng, Strassentango oder Karneval. Die Stadtführung Colonia Latina ist ihre Geschichte, die von dem kulturellen Schmelztiegel zwischen Maya, Karneval und Latino Pop geprägt ist. Die Wurzeln ihrer Shows entspringen der südamerikanischen Kultur, dem Hot Spot zwischen Maya und Pop. Kim Morales ist Repräsentantin der “Mexikanischen Gesellschaft für Kultur NRW”

Was sind Murales?

Auf dem Weg zwischen La Galana und der alten Ölfabrik befindet sich ein riesiges lateinamerikanischen Mural. Murales entstanden in den 1920er Jahren nach der mexikanischen Revolution. Die Darstellung war frei, jedoch heroisieren viele der Künstler den Sozialismus. Es gab 3 wichtige Vertreter, „Los Tres Grandes“ ,von denen einer Diego Rivera war, der Mann von Frida Kahlo. Beim alljährlichen Kölner Cityleaks Festival entstand dieses Mural.

Lucha Libre!

Noch nie gehört? Lucha Libre ist neben Baseball und Fussball wohl die bekannteste und beliebteste Sportart in Mexiko. Eine Abwandlung des amerikanischen Wrestlings, bei dem die Kämpfer regelrecht vergöttert werden. Unglaublich wichtig sind die aufwändig gestalteten Masken, die Kämpfer sogar in der Freizeit tragen. Lucha Libre hat einen so hohen Kultstatus, dass der wohl bekannteste Kämpfer „El Santo“ seine Maske in all seinen Filmen und auf eigenen Wunsch sogar auf dem Weg ins Grab aufhatte.

Lucha Libre in Köln? Gibt’s das wirklich?

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„Rock’n’Roll Wrestling Bash“ in Köln – Der Weihnachtsmann rettet den Abend! Ganz unter diesem Motto wurde Carlos Martinez, eigentlich gebürtiger Spanier, auch hier zu Lande bekannt. Carlos ist Moderator und Veranstalter von Lucha Libre, mexikanischem Wrestling. Er hat das Rock´n´Roll Wrestling Bash konzipiert und tourt jedes Jahr mit seinen Kämpfern und den Rockern von Ring zu Ring, außerdem moderiert er eine Heavy Metal Fernsehshow. Carlos ist von der Sorte Jungs, deren Image es gut tut, wenn Pornogrößen Bilder auf seiner Facebookseite teilen.

Josué Avalos – Liedermacher aus Mexiko und Bandmitglied von Chupacabras – Mehr Infos zu Josués Bands finden Sie hier

Seit knapp 10 Jahren lebt Josué im Tiefparterre einer Seitenstrasse von Ehrenfeld. Er hat gesehen wie sich das Viertel verändert, in den engen Strassen leben die Bewohner eng zusammen, wie zu Hause in Mexiko muss er hier anhören wenn die Nachbarin geliebt wird. Er liebt es, die folkloristische und klassisch mexikanische Musik seiner Heimat zu spielen und neu zu interpretieren. Josué spielt auch bei der euphorisch gefeierten Kölner Latinoband Chupacabras (früher: „Zu Laut!“ und „La Papa Verde“) und hat 2012 sein erstes Soloalbum als ernstzunehmender Singer-Songwriter herausgebracht. In den nachdenklichen Texten geht es um Menschenrechte in seiner Heimat Mexiko, beziehungsweise um KEINE Menschenrechte in seiner Heimat Mexiko. Er fühlt sich verhöhnt von den unaufrichtigen Politikern, die einen bewaffneten Kampf mit den Drogen- und Paramilitärs erlauben.

Costa Rica

Die beiden Natalias

Natalia Carmona González, Soziologin und Fremdenführerin, die klassische Touren durch Köln auf Spanisch, Englisch, Französisch und Deutsch anbietet. Nach ihrer Ausbildung in Costa Rica 2001 war sie auch schon in Barcelona tätig, ist aber nun seit 2010 in Köln.

Natalia Pacheco Morales, Tanzlehrerin für Salsa, Bachata, Cumbica, Reggaeton, Zumba, … die schon früh in ganz Lateinamerika mit der Tanzgruppe Querube aufgetreten ist. Die junge Diplom Sportlehrerin bietet zudem auch Tanzreisen nach Costa Rica an.

Wer fremde Kulturen kennenlernen will,
braucht sich längst nicht mehr stundenlang in ein Flugzeug zu setzen“,

„In Köln leben Menschen aus 180 verschiedenen Ländern.
– Thomas Bönig –

Touren in Köln

Colonia Latina mit Kim Morales

Lateinamerika hat auch in Köln mehr Spuren hinterlassen als die vielfältige Tanzszene und Shakira: In der kubanischen Zigarrenmanufaktur warten neben handgefertigten Longfilter eine Rollerin, original la Galana auf uns. Es finden sich außerdem alle Arten von Kartoffeln in Mercedes peruanischer Enklave Hola Mundo im Kwartier Latäng, und dazwischen: „Mola“ – die traditionellen Stickapplikationen nordkolumbianischer Stämme werden zu Mode verarbeitet. Colonia Latina erzählt ihre Geschichten und führt uns zu den lateinamerikanischen Hot Spots von Köln im kulturellen Schmelztiegel zwischen Maya, Karneval und Latino Pop.

Kulinarische Weltreise „Deluxe“ mit Thomas Bönig

Bei der Sonderausgabe der kulinarischen Weltreise ist eine Degustation im mexikanischen Mezcal-Showroom neben weiteren Stationen unser Sahnehäubchen für Sie.

Peruanischer Kochkurs mit Mercedes Adjelleh

Wenn Ihnen die peruanische Küche bisher kein Begriff war, sollten Sie das schleunigst ändern. Abgesehen davon, dass Mercedes die beste peruanische Köchin der Stadt ist: die Vielzahl an unterschiedlichen Kartoffeln und Chillis aus den Anden ist unglaublich. Das müssen Sie testen!

Kulinarische Weltreise mit Chea-Lan Chhay

Bei unserer kulinarischen Weltreise in der Innenstadt schauen wir neben anderen Stationen bei Mercedes in Hola Mundo vorbei und bekommen einen Einblick in die peruanische Küche sowie etwas Warenkunde in ihrem Feinkostgeschäft.

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