Indonesien

ALLGEMEINE INFOS ÜBER INDONESIEN

  • Ehemals holländische Kolonie (Batavia). Früher wurden Indonesier bis nach Südafrika und Surinam exportiert.
  • Hinduismus, Christentum, Buddhismus, Islam, Geisterglaube. Von vielen Religionen hat sich Indonesien oft das Beste abgeschaut.
  • Im Landeswappen steht festgeschrieben: „Einigkeit in der Vielfalt!“
  • Vulkanausbrüche, Erdbeben und Tsunamis gibt es auf vielen der 17.500 Inseln und meist kann man damit leben.
  • Indonesische Batik ist Unesco Weltkulturerbe.
  • „Orchester“heisst auf Bahasa Indonesia „Gamelan“. Samstags begleitet Gamelan im staatlichen Fernsehen, aber auch live in vielen Dörfern Javas, von 21:00-05:00h das Schattentheater (Wayang) -Stück „Ramayana“. Das Gamelan spielt trancegleich, stundenlang, ohne Unterbrechung.
  • der beste Autor des Landes war unter Holländern und den ersten beiden Präsidenten im Gefängnis. Pramoedya Ananta Toers „Buru Quartett“ dokumentiert ehrlich und präzise den Übergang Südostasiens aus der Kolonialherrschaft.
  • Bevölkerungsreichstes Land, 360 Völker, überwiegend malaiisch, oft muslimisch, eine große chinesische Minderheit, Hindus in Bali: ein großer ethnischer Mix.
  • Die Achinesen organisierten frühe Pilgerfahrten – mit dem Schiff nach Mekka. Handel mit Indien und der Arabischen Halbkugel traf sich hier. Das Sultanat Aceh war einst sogar unter dem Protektorat des osmanischen Reiches.
  • Viele Indonesier wollen das Land verlassen, sie arbeitet in Dubai, Singapur, Südkorea und in der Schifffahrt. Flüchtlinge sterben häufig auf dem Seeweg vor Australien oder landen auf der Insel Manus, dem „Guantánamo des Pazifiks“.

Kampung Köln

Der chinesisch-stämmige indonesische Künstler Daniel Kho lebte lange in Köln und inspirierte Künstler verschiedener Disziplinen. Unvergessen ist seine Gamelanvorführung „Ich & Ich“. Die Geschichte von Tünnes und Schäl auf Kölsch, als indonesisches Schattentheater, klassisch gespielt vom Gamelan ( Orchester). Heute wirkt Daniel Klo mal in Köln, mal in Bali oder Berlin.

interkulturelle Stadtführung Indonesien in Köln

Kampung heisst Dorf. Kampung Köln, beim Stadtspaziergang mit der kölsch-indonesischen Journalistin Mariana Kwa auf den Spuren von Indonesien:Jejak Indonesia di Köln, beim renommiertesten Batiksammler der Welt, zu Besuch bei der Dt.-Indonesischen Gesellschaft und Stipvisite zum Reisspeicher aus Sulawesi am Neumarkt. Ein Bahasa-Crashkurs und Reiseinformationen runden die Kulturwanderung ab.

verschiedene Tragearten des Sarong

wie der Wickelrock von Männern am indischen Ozean getragen wird, sehen Sie auf der Südindien-Seite.

Stadtplan

Die indonesischen Adressen Kölns finden Sie auf der Übersichtseite „Südostasien“ oder auf der Seite „Indo-Chinesische Kulinarik“ und Südost-Asien Kulinarik.

Bali Puspa, Treffpunkt für alle Tanz- und Musikbegeisterten, die traditionelle balinesische Tanzstile oder die sogenannte Gamelankunst kennenlernen möchten.

Galerie Smend, Galerie die sich auf Textilien spezialisiert hat und internationale Textil Künstler ausstellt.

Stiftung Asienhaus, die Entwicklungshilfe sowie Zusammenarbeit mit Ländern in Südostasien fördert und sich für soziale, ökologische und menschenrechtliche Standards einsetzt.

Reisspeicher im Rautenstrauch-Joest-Museum, ein bereits 1984 nach Deutschland importierter traditioneller indonesischer Reisspeicher, der aufwändig restauriert wurde und nun im Museum zu besichtigen ist.

Deutsch-indonesische Gesellschaft

Galerie Morgenland, die „Welträume

im Asienshop Albertusstrasse gibt mitten in der Einkaufszone indonesische Lebensmittel und leckere Mittagsküche. Geöffnet von Mo.-Fr.

Wir empfehlen folgende Literatur aus Köln:

Rüdiger Siebert´s zahlreiche Bücher über Indonesien und andere Teile Asiens
Rudolf Smend: Batik-traditional textiles of indonesia
KITA, das Magazin der DIG erscheint 3x im Jahr.
mariana

„bevor ich in die neue Woche starte,
schwelge ich noch etwas in Erinnerung an
unseren gestrigen Kochkurs – yummie!“
– Gastkommentar –

Touren in Köln

Bei der Kulinarischen Weltreise mit Chea-Ien Chhhay und dem Thai Kochkurs mit Raweewan Suwanalai lernen wir Südostasien kulinarisch kennen.

Bei der Weltreise mit Thomas Bönig durch die Südtstadt besuchen wir das private Batikmuseum Smend.

Interreligiös unterwegs haben wir eine Route durch das buddhistische Köln im Angebot.

Java, Jakarta, Sumatra kennt Mariana Kwa wie aus der Westentasche. Gemeinsam mit der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft zeigt sie uns einmal im Jahr „Kampung Koeln“

Treffpunkt der „Weltreise Innenstadt“ und „Indisches Köln“ ist  unter dem imposanten Reisspeicher aus Sulawesi.

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