Indonesien

ALLGEMEINE INFOS ÜBER INDONESIEN

  • Ehemals holländische Kolonie „Niederländisch-Indien“(mit der damaligen Hauptstadt Batavia, heute Jakarta). Früher wurden Indonesier von der Kolonialmacht als Sklaven bis nach Südafrika und Surinam gebracht. 1945 wurde die Unabhängigkeit proklamiert.
  • Die Religionen im Land mit den weltweiten meisten Moslems sind vielfältig, weil es auch noch nennenswerte Anhänger des Hinduismus, Buddhismus, Christentums sowie Geisterglaube gibt. Von vielen Glaubensvorstellungen hat sich Indonesien oft das Beste abgeschaut.
  • Die Landessprache ist Bahasa Indonesia. Im Landeswappen steht als Motto festgeschrieben: „Einheit in der Vielfalt!“
  • Vulkanausbrüche, Erdbeben und Tsunamis gibt es oft auf vielen der 17.500 Inseln im Archipel des „Pazifischen Feuerring“, sie gehören zum Alltag der Menschen.
  • Indonesische Batik ist UNESCO Weltkulturerbe.
  • Gamelan ist ein vor allem auf Java und Bali populäres Musikensemble. Solche Orchester begleiten im Fernsehen, aber natürlich vor allem auch live in vielen Dörfern, das Schattentheater Wayang. Das Gamelan spielt trancegleich, stundenlang, ohne Unterbrechung.
  • Der bekannteste Autor des Landes Pramoedya Ananta Toer (1925 – 2006) war unter den Holländern und den ersten beiden Präsidenten im Gefängnis. Seine populäre Romanreihe „Buru Quartett“ dokumentiert ehrlich und präzise den Übergang Indonesiens aus der Kolonialherrschaft.
  • Indonesien ist das viert-bevölkerungsreichste Land der Erde (nach China-Indien-USA), mehr als 300 Ethnien leben in dem Vielvölkerstaat, überwiegend Malaien, eine starke chinesische Minderheit, Hindus vornehmlich in Bali: ein großer ethnischer Mix.
  • Die Provinz Aceh im Norden Sumatras gilt als die „Veranda von Mekka“ weil von dort schon frühe Pilgerfahrten nach Mekka organisiert wurden. Das frühere Sultanat betrieb Handel mit Indien und der arabischen Welt und hatte vertragliche Verbindungen mit England.
  • Viele Indonesier wollen das Land verlassen, sie arbeiten in den arabischen Ländern, Malaysia, Singapur, Südkorea und in der Schifffahrt. Flüchtlinge (aus Burma oder Bangladesch) sterben häufig auf dem Seeweg vor Australien oder landen auf der Insel Manus, dem „Guantánamo des Pazifiks“.

Kampung Köln

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Mehr Informationen

Der chinesisch-stämmige indonesische Künstler Daniel Kho lebte lange in Köln und inspirierte Künstler verschiedener Disziplinen. Unvergessen ist seine Gamelanvorführung „Ich & Ich“. Die Geschichte von Tünnes und Schäl auf Kölsch, als indonesisches Schattentheater, klassisch gespielt vom Gamelan ( Orchester). Heute wirkt Daniel Kho mal in Köln, mal in Bali oder Berlin.

interkulturelle Stadtführung Indonesien in Köln

Kampung heißt Dorf: Kampung Köln – beim Stadtspaziergang mit der indonesischen Psychologin Lidia Muliati auf den Spuren von Indonesien: Jejak Indonesia di Köln, bei einem der international renommiertesten Batiksammler, zu Besuch in der Galerie Morgenland, Kontakt zur Deutsch-Indonesischen Gesellschaft und Stippvisite zum Reisspeicher aus Sulawesi am Neumarkt im Rautenstrauch-Joest-Museum. Reiseinformationen und ein kulinarischer Leckerbissen runden die Kulturwanderung ab.

verschiedene Tragearten des Sarong

wie der Wickelrock von Männern am indischen Ozean getragen wird, sehen Sie auf der Südindien-Seite.

Stadtplan

Die indonesischen Adressen Kölns finden Sie auf der Übersichtseite „Südostasien“ oder auf der Seite „Indo-Chinesische Kulinarik“ und Südost-Asien Kulinarik.

Bali Puspa, Treffpunkt für alle Tanz- und Musikbegeisterten, die traditionelle balinesische Tanzstile oder die sogenannte Gamelankunst kennenlernen möchten.

Galerie Smend, Galerie die sich auf Textilien spezialisiert hat und internationale Textil Künstler ausstellt.

Stiftung Asienhaus, die Entwicklungshilfe sowie Zusammenarbeit mit Ländern in Südostasien fördert und sich für soziale, ökologische und menschenrechtliche Standards einsetzt.

Reisspeicher im Rautenstrauch-Joest-Museum, ein bereits 1984 nach Deutschland importierter traditioneller indonesischer Reisspeicher, der aufwändig restauriert wurde und nun im Museum zu besichtigen ist.

Deutsch-indonesische Gesellschaft

Galerie Morgenland, die „Welträume

im Asienshop Albertusstrasse gibt mitten in der Einkaufszone indonesische Lebensmittel und leckere Mittagsküche. Geöffnet von Mo.-Fr.

Wir empfehlen folgende Literatur aus Köln:

Rüdiger Siebert´s zahlreiche Bücher über Indonesien und andere Teile Asiens
Rudolf Smend: Batik-traditional textiles of indonesia
KITA, das Magazin der DIG erscheint 3x im Jahr.

„bevor ich in die neue Woche starte,
schwelge ich noch etwas in Erinnerung an
unseren gestrigen Kochkurs – yummie!“
– Gastkommentar –

Touren in Köln

Bei der Kulinarischen Weltreise mit Chea-Ien Chhhay und dem Thai Kochkurs mit Raweewan Suwanalai lernen wir Südostasien kulinarisch kennen.

Bei der Weltreise mit Thomas Bönig durch die Südtstadt besuchen wir das private Batikmuseum Smend.

Interreligiös unterwegs haben wir eine Route durch das buddhistische Köln im Angebot.

Java, Jakarta, Sumatra kennt Mariana Kwa wie aus der Westentasche. Gemeinsam mit der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft zeigt sie uns einmal im Jahr „Kampung Koeln“

Treffpunkt der „Weltreise Innenstadt“ und „Indisches Köln“ ist  unter dem imposanten Reisspeicher aus Sulawesi.

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