Russ­land

ALLGEMEINE INFOS ÜBER DIE EHEMALIGE SOWJETUNION

  • Die transsibirische Eisenbahn durchzieht fast das ganze Land. Insgesamt verlaufen die 9200 Kilometer von Moskau aus durch den gesamten asiatischen Teil Russlands bis zur Hafenstadt Wladiwostok am Pazifik.
  • Es gibt in Russland ca. zehn Millionen mehr Frauen als Männer. Das Ungleichgewicht führt man auf die vielen männlichen Toten des zweiten Weltkriegs zurück.
  • Russland ist das flächenmäßig größte Land der Welt. Die Gesamtfläche beträgt 17,075,400 Quadratkilometer und damit mehr als ein Neuntel der Weltoberfläche.
  • Moskau hat mit 74 Milliardären mehr Milliardäre als jede andere Stadt der Welt – genau drei mehr als New York City.
  • Moskaus beeindruckendes U-Bahn-System ist das schnellste der Welt. Während der Stoßzeit fahren die Züge im 90-Sekunden-Takt. Man geht davon aus, dass mehr als neun Millionen Passagiere täglich damit fahren.
  • Russland wird als „die Lunge Europas“ bezeichnet, weil es die größten Waldbestände der Welt besitzt.

Russen und Russland-Deutsche in Köln

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Viele Bürger der ehemaligen Sowjetunion, einem Land, das gar nicht mehr existiert, fanden in Köln eine neue Heimat. Rund 5000 Russen, 3600 Ukrainer, ein paar hundert Kasachen, Kirgisen und Weißrussen sind dabei. Die oft als Spätaussiedler „zurück“-gekommene Generation hatte es nicht ganz einfach. In der Sowjetunion waren sie die „Deutschen“, in Deutschland waren sie die „Russen“.

Es vergingen ein paar Jahrzehnte, bis sich diese Einwanderungswelle in der deutschen Gesellschaft eingefunden hatte. Jetzt ist sie aber total integriert, kaum jemand findet speziell russische Kultur in Köln. Klar gibt es eine orthodoxe Gemeinde und viele nutzen auch die Synagoge am Rathenauplatz. Aber richtig fallen die Russen in Köln nicht mehr auf.
Kein Anderer als Lew Kopelew steht für die vielschichtige Beziehung Russland-Köln. Der Humanist und Autor wurde ausgebürgert und landete wegen seiner Freundschaft zu Heinrich Böll im Nachkriegs-Köln. Lange war das Lew Koppele Forum am Neumarkt eines der beiden inoffiziellen russischen Kultureinrichtungen Kölns. Die zweite Einrichtung „Villa Ignis“ wurde im Zuge des Immobilienwahnsinns Anfang 2000 leider verkauft.
Wer heutzutage zeitgenössische russische Kultur in Köln erleben möchte, muss zu den Kompott Parties im Stadtgarten gehen. Die beiden Katjas vom WDR sorgen leidenschaftlich für ein großartiges Programm.

Die Bilder auf der Russlandseite wurden uns von Roman Kushniarou zur Verfügung gestellt. Der Weissrussische Musiker lebte vorübergehend in Köln und baut gerade mit einer Kommune unweit von Moskau einen Bauernhof aus Lehm. Roman – Nastrowje!

Hier findet sich russisches Leben in Köln.

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